„Liebe Bewerber, bitte bändigt eure Ungeduld in der Badewanne!“

So oder ähnlich lautet die Botschaft von Kosmetikhersteller LUSH an hoffnungsfrohe Bewerber. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Der in der automatischen Antwort entwickelte Handlungsstrang ist zumindest uneindeutig. Man möge sich zwecks Vertreiben der Wartezeit auf die LUSH-Webseite begeben … so weit, so gut. Aber durch die „herrlich duftende“ Produkt-Palette kann man meiner Ansicht nach nur in einer Filiale stöbern, denn auf der Webseite riecht schließlich nix.

Jedenfalls, ob online oder im stationären Handel: Man muss sich dann wohl ein Produkt gekauft haben, das in der Badewanne anzuwenden ist. Oder wie landet man sonst – seine Ungeduld bändigend – in der Badewanne? Mal ganz unabhängig vom eigenen Reinlichkeitsbedürfnis? Zweite Möglichkeit: Man hat seinen Tablet-PC in die Badewanne mitgenommen und stöbert von dort aus. Und riecht ersatzweise am alten Shampoo. Und bändigt. Wer weiß das so genau?

Ausdrücklich loben möchte ich LUSH aber dafür, dass der sogenannte Agovis dort kein Thema zu sein scheint, dass also ein LUSH-Team am Werk ist und kein bindestrichloses LUSH Team. Da frohlockt der Rechtschreibfetischist (→ ich).

P.S. Ich habe mich natürlich nicht bei LUSH beworben. Würde es sonst ja nicht wagen, die enigmatische Badewannengeschichte breitzutreten. ;-)

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