Zehn Dinge, die bei Bloggern auf eine Schreibblockade hindeuten

1. Du bloggst sonst einmal pro Monat, aber plötzlich datiert dein letzter Blogbeitrag vom 23. Oktober und heute ist doch schon der 17. Dezember.

2. Du denkst dir „Wieso muss ich denn unbedingt einmal pro Monat bloggen? Ich hab‘ ja eh bloß fünf Abonnenten!“, und denkst dann schnell an was anderes, weil das schlechte Gewissen dein Argument fadenscheinig findet.

3. Du bist erleichtert darüber, dass dein Partner noch seltener bloggt als du, und sagst ihm, er solle doch mal wieder bloggen. So stehst du mit deinem schlechten Gewissen zumindest nicht alleine da.

4. Du überlegst lange, ob du künftig vielleicht nur noch Fotos in deinem Blog posten sollst. Oder Kochrezepte. Etwa für Leute mit Kochblockade.

5. Du bietest den Teamkollegen deines ehrenamtlichen Projekts freiwillig (!) an, eine Pressemitteilung für sie zu schreiben, damit du wenigstens die posten kannst.

6. Du hakst wegen der Pressemitteilung nach.

7. Du kennst alle Art-déco-Ohrringe bei ebay.de, ebay.co.uk, ebay.com, ebay.fr und ebay.it. Gekauft oder ersteigert hast du aber keine.

8. Du erklärst – sofern nicht längst geschehen – ausnahmslos jeden, der einmal pro Tag bloggt, zum Psychopathen.

9. Du weißt, dass im Wort „Schreibblockade“ Dinge wie Adler, Biber, Dackel, Elch, Esel, Kobra, Ochse und Rabe drinstecken. Und Bier.

10. Du bloggst über das Thema Schreibblockade und fragst dich, ob sich daraus wohl eine interessante Blog-Serie machen ließe.

Getaggt mit ,