Schlagwort-Archive: Wortkreationen

Twitter-Sprech oder: Was bin ich eigentlich für meine Follower? Außer großartig?

Jawohl, die Rede ist von unser aller Lieblings-Microblogging-Dienst, wo es, wie das halt so ist, einige Begriffe hat, die es zu twitterlosen Zeiten nicht gab. Genauer: Es geht um die Leute bzw. Accounts, denen man folgt. Da tut sich nämlich eine Begriffslücke auf, die kurioserweise mit verschiedensten Hilfsausdrücken gestopft wird. Denn Twitter selbst hat mit „Following“ – der englischen Verlaufsform der Gegenwart* – keine so handliche Bezeichnung geliefert wie mit „Follower“. Warum eigentlich nicht? Analog zu „employer“ und „employee“, wobei die Person mit der ee-Endung immer die ist, die etwas „erleidet“, wäre „followers“ und „followees“ doch einfach gewesen. Stattdessen aber bietet sich in meinem bevorzugten Englisch-Online-Wörterbuch folgendes trauriges lustiges Bild:

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Textkraut oder die amüsante Suche nach dem passenden Namen

Das Kind braucht einen Namen. Das ist allgemein bekannt. Jetzt habe ich – Inez Mischitz – natürlich schon seit meiner Geburt einen solchen, aber ich finde, wenn man schon mal die Chance hat, einem „Kind“ einen Namen zu verpassen, sollte man diese auch nutzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein Vor- plus Zuname ist in der Regel nichts, das man als „griffig“ bezeichnen würde; der Wiedererkennungswert ist allenfalls gering. Viel wichtiger aber ist die Tatsache, dass man mit dem frisch ersonnenen Namen ja direkt die Richtung anzeigen kann, in die man sich mit seiner Dienstleistung bewegt. (Es sei denn, man muss aus verschiedenen Gründen zu einem Phantasienamen Zuflucht nehmen, auch, damit man überhaupt noch einen vernünftigen freien Domain-Namen bekommt.)

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